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Gesundheitstees zubereiten und richtig anwenden.

“Abwarten und Tee trinken” ist eine Weisheit, die sich schon oft bewahrheitet hat. Umso besser, wenn die aufgebrühten Zutaten beim Nichtstun sogar noch deiner Gesundheit auf die Sprünge helfen. Denn eine Tasse Tee wärmt nicht nur deinen Körper, sondern auch die Seele.

Nicht ohne Grund wird in zahlreichen Ländern eine ausgeprägte Teekultur gepflegt: In Korea, Japan, China, Russland, England aber auch hier bei uns, nämlich in Ostfriesland, hat sich der Tee als Nationalgetränk etabliert. Gerade zur kühleren Jahreszeit erfreut er sich hierzulande großer Beliebtheit.

Damit du auf die Wintersaison bestens vorbereitet bist und aufkommenden Beschwerden zügig entgegenwirken kannst, haben wir für dich ein paar Tipps auf Lager. Die Tees lassen sich im Handumdrehen zu Hause zubereiten und die Zutaten bekommst du im Supermarkt, Reformhaus und der Apotheke.

 

Erkältung entgegenwirken mit heimischen Kräutern.

Selbst gängige Küchenkräuter zeigen während der Erkältungszeit, dass sie mehr vermögen, als Essen zu verfeinern. Für einen wirksamen Erkältungstee empfehlen wir ein paar Thymianzweige und Lindenblüten. Kommt dann noch ein wenig Honig hinzu, sind der kratzende Hals und die laufende Nase passé. Mehr zum Thema Erkältung und den gängigsten Mythen liest du hier. Was bei kalten Temperaturen außerdem gut für die Gesundheit ist und welche Mythen zum Thema Erkältung überholt sind, erfährst du in diesem Beitrag.

 

Fieber mit Linden- und Holunderblüten senken.

Kleine Blüten, große Wirkung. Linden- und Holunderblütentee besitzen eine schweißtreibende Wirkung. Im Alltag eher unbrauchbar, hilft diese Eigenschaft im Krankheitsfall das Fieber zu senken. Denn Schwitzen ist bei erhöhten Körpertemperaturen der natürliche Mechanismus, um alles wieder runterzukühlen.

 

Salbei – wohltuend und wirksam.

Die Salbeipflanze ist ein echter Allrounder, wenn es darum geht, Beschwerden einzudämmen. Bei Völlegefühl und Verdauungsproblemen wirkt sie Magenschmerzen und Appetitlosigkeit entgegen. Ihre ätherischen Öle wirken krampflösend und beugen Stress und Nervosität vor. Zudem birgt das Gewächs eine abschwellende und zusammenziehende Wirkung. Das Ergebnis: Verstärkte Schweißbildung und Hitzewallungen werden durch natürliches Verengen der Schweißdrüsen gemindert. Aber vor allem wirken die Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze durch die ätherischen Öle Cineol und Camphen antiviral (gegen Viren gerichtet), desinfizierend und töten Keime einer aufkommenden Erkältung ab.

 

Entspannung und Ruhe mit Kamillenblüten.

Auch die Inhaltsstoffe der Kamille sind vielseitig. Sie transportieren entzündungsfördernde Stoffe aus dem Körper, hemmen das Bakterienwachstum und helfen verkrampfte Muskeln zu entspannen, vor allem im Magen-Darm-Trakt.

 

Entwässern und Entschlacken mit Brennnesseln.

Als stacheliges Unkraut verpönt, vereint die Brennnessel zahlreiche wertvolle Wirkstoffe, die bei unterschiedlichsten Beschwerden helfen können. Sie ist reich an Eisen, Kalium und Magnesium. Durch ihre entwässernde Wirkung hilft sie bei Wassereinlagerungen und eignet sich deswegen besonders gut zu einer Entschlackungskur. Auch bei Harnwegsinfekten kann sie helfen, die Keime aus dem Körper zu befördern. Zudem regt sie den Stoffwechsel an, senkt den Blutzuckerspiegel, verbessert das Hautbild und fördert das Haarwachstum. Eine Pflanze für innere und äußere Gesundheit.

 

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